Den Karrieregrundstein legen

Ausbildung beim SBV

Du hast das Abitur oder die Fachhochschulreife, bist kommunikationsstark und möchtest als angehende/-r Immobilienkauffrau/-mann in einem freundlichen und motivierten Team arbeiten? Dann bewirb dich bei uns!

Wir stellen immer zum 1. August eines Jahres ein. Wer sich für den Ausbildungsplatz bewerben möchte, sollte allerdings rechtzeitig planen: Ein Jahr vor Ausbildungsbeginn hätten wir die Bewerbung gern bei uns.

Für 2024 sind alle Ausbildungsplätze besetzt.

Bewerbungen für 2025 nehmen wir schon gern entgegen.

Derzeit steht unser Bewerbungsportal leider nicht zur Verfügung. Schicke deine Bewerbung daher per E-Mail an: bewerbung(at)sbv-flensburg.de

In deine Bewerbung als Auszubildende/r gehören:

  • ein Anschreiben, aus dem wir erkennen können, warum du dich für diesen Beruf und uns als Arbeitgeber entschieden haben
  • ein Lebenslauf (tabellarisch)
  • und deine Schulzeugnisse/ggf. Arbeits- und Praktikumszeugnisse

Der Einsatz lohnt sich: Auszubildende bekommen bei uns praktische Einblicke in alle Bereiche unseres Unternehmens. Sie lernen die Arbeit unter anderem im Rechnungswesen, dem Wohnservice, den Abteilungen Unternehmensentwicklung und Technik sowie in unserer Spareinrichtung, dem Mitgliederwesen und unserer Fremdverwaltung kennen.

Die sechs Schulblöcke für je fünf bis sechs Wochen finden in der Berufsschule Bad Malente-Gremsmühlen statt.  

Für weitere Informationen und Fragen zur Ausbildung in unserer Wohnungsgenossenschaft steht dir Matthias Weiß gern auch telefonisch zur Verfügung.

Einen ersten Eindruck vom Ausbildungsberuf bekommst du hier.

Kurzporträts der Ausbildungsbeauftragten
Der erste Ansprechpartner

Als offizieller Ausbilder des SBV ist Matthias Weiß der erste Ansprechpartner für alle Auszubildenden im Unternehmen – ganz gleich, in welcher Abteilung sie gerade eingesetzt sind. 

„Nach ihrer erfolgreichen Prüfung stehen unseren Auszubildenden drei Türen offen: Sie können bei uns bleiben, sofern es einen freien Platz gibt. Sie können als Immobilienkaufleute in anderen Unternehmen arbeiten oder sie können ihre Qualifizierung fortsetzen – zum Beispiel mit einem Studium. Mein Ziel ist es, dass sie beim SBV auf alle drei Wege optimal vorbereitet werden.“ 

Beim SBV erwerben die Auszubildenden daher nicht nur das Fachwissen über Immobilienwirtschaft, sondern sollen sich auch persönlich weiterentwickeln. Unter anderem erfahren sie, wie wichtig ein gutes Miteinander ist und wie zielführend es ist, mit anderen zusammenzuarbeiten. Diese und weitere Werte sind zudem Bestandteil des Genossenschaftsgedankens.

Über den Ausbilder des Gesamtbetriebes hinaus, der für alle übergeordneten Fragen zuständig ist, hat jede einzelne Abteilung eine Ausbildungsbeauftragte oder einen Ausbildungsbeauftragten, die oder der bei abteilungsinternen Anliegen weiterhilft.

 

Von Marketing bis Organisation

Matthias Weiß (*1980) gehört seit 2013 zum Team des SBV. Er ist Abteilungsleiter für Marketing, Soziales und Organisation. Entsprechend vielfältig ist das, was die Auszubildenden bei ihm kennenlernen – und das nicht nur in der Theorie. „Mir ist es wichtig, dass sich die jungen Menschen auch praktisch ausprobieren.“

Dazu zählt u. a., dass Auszubildende eine kleine Werbekampagne konzipieren und durchführen, bei Events unterstützen, in der Telefonzentrale und am Empfang den direkten Kontakt mit den Mitgliedern erleben und Presseschauen erstellen. Jeder Jahrgang betreut zudem sein eigenes Projekt.

Der berufliche Weg von Matthias Weiß startete mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. „Das war sehr kundenorientiert und fachlich fundiert.“ Anschließend hat er BWL und Sportmanagement studiert, u. a. für die SG Flensburg-Handewitt gearbeitet und nach seinem Eintritt beim SBV noch per Fernlerngang den Abschluss zum Immobilienkaufmann gemacht.

Neben seinen Leitungsfunktionen ist Matthias Weiß auch offizieller Ausbilder des SBV.

„Ich möchte die Stärken unserer Azubis ausbauen und an den Dingen arbeiten, die noch nicht so gut laufen. Neben dem Fachlichen sind mir Pflichtbewusstsein, Verlässlichkeit und Eigeninitiative besonders wichtig.“ 

 

Möglichst viel (kennen)lernen!

Nele Bethke (*1998) ist seit Januar 2024 Bereichsleiterin und damit auch Ausbildungsbeauftrage für den Bereich Vermietung. Sie hat selbst beim SBV gelernt. Nach ihrer erfolgreichen Abschlussprüfung hat sie erst eine Elternzeitvertretung übernommen, um anschließend auf der Projektstelle Neubau- und Projektentwicklung und als Springerin in der Vermietung noch tiefer in den Bereich einzusteigen. 

In der Vermietung arbeiten die Auszubildenden von Beginn an eng mit dem Team und nah an den Mitgliedern. Sie unterstützen u. a. bei der Sichtung von Bewerbungen auf eine Wohnung, erstellen Mietverträge, sind bei Wohnungsbesichtigungen dabei und haben auch telefonischen Kundenkontakt.

In ihrer Funktion als Ausbildungsbetreuerin hat Nele Bethke sich vorgenommen, ihre eigenen guten Erfahrungen weiterzugeben: „Ich bin in den einzelnen Abteilungen herzlich empfangen worden und durfte auch gleich viel mitmachen.“ Sie unterstützt beim Ankommen – auch im Team – und steht dann begleitend zur Seite.

„Die Auszubildenden sollen möglichst viel lernen und kennenlernen, um einen guten Überblick über die unterschiedlichen Aufgaben zu bekommen.“

 

Sparring-Partner für Auszubildende

Christopher Reichelt (*1991) ist seit 2019 beim SBV. Seit 2020 leitet er die Abteilung Unternehmensentwicklung. Im Bereich Projektentwicklung geht es u. a. darum, den Ist-Stand einzelner Gebäude aus dem Bestand zu bewerten und gemeinsam mit Mitarbeitenden aus anderen Abteilungen und externen Planern Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden. Auszubildende unterstützen diesen Prozess z. B., indem sie Termine koordinieren und Grundrisse mit überprüfen. Im Bereich Qualitätsmanagement entwickeln sie im Team Ideen, wie SBV-interne Abläufe verbessert werden können. „Hier können sie auch gut ihre Erfahrungen aus den anderen Abteilungen einbringen.“

Begrüßen, begleiten, bewerten – so sieht Christopher Reichelt seine Aufgabe als Ausbildungsbetreuer. Er selbst hat ein Duales Studium (BWL mit Bankwirtschaft) absolviert und neben dem Bachelor mit einer Prüfung zum Bankkaufmann abgeschlossen. Parallel zu seiner Zeit im Bereich Mietwohnungsbau bei der Investitionsbank SH hat er den Master Real Estate Management gemacht.

„In meiner Ausbildung hat mir ein direkter Ansprechpartner sehr geholfen. Nicht, indem er mir alles abgenommen hat, sondern als Sparring-Partner. Das möchte ich so auch an unsere Auszubildenden weitergeben.“

 

Grundwissen für das Arbeitsleben

Tanja Hensen (*1973) hat schon in ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten ihre Leidenschaft für das Personalmanagement entdeckt. Nach dem zusätzlichen Abschluss zur Diplomverwaltungswirtin ist sie im Berufsleben auch gleich im Personalbereich geblieben, u. a. beim s:hz. Seit 2018 gehört sie zum Team des SBV, seit November 2019 arbeitet sie neben ihren Aufgaben im Personalmanagement als Vorstandsassistenz. 

Im Bereich Personal steht die Wissensvermittlung im Vordergrund: Arbeitsrecht, Tarifrecht, Arbeitsschutz, Sozialversicherung – viel dreht sich um Gesetze. Aber auch Recruiting, Bewerbermanagement und Gehaltsabrechnungen spielen eine große Rolle. Die Auszubildenden rechnen u. a. ihre eigene Gehaltsabrechnung händisch nach, erarbeiten beispielhaft einen Arbeitsvertrag und erfahren, was sich aus einer Sozialversicherungsnummer herauslesen lässt. „Da gibt es jede Menge Aha-Effekte.“ Zu ihrem eigenen Ausbilder hat Tanja Hensen bis heute Kontakt. „Er hat an mich geglaubt und mich gefördert.“

„Mein Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, das hängenbleibt und die Auszubildenden auch in ihrem Alltag weiterbringt.“

 

Ganz nah an den Mitgliedern

Jessica Behrend (*1984) hat sich bereits mit ihrer Ausbildung für den SBV entschieden – und ist dabeigeblieben. Seit ihrem erfolgreichen Abschluss arbeitet sie im Bestandsmanagement. 2014 hat sie die Leitung für den Bereich übernommen. 

Das Bestandsmanagement ist die Schnittstelle der wohnenden Mitglieder zu allen anderen Abteilungen beim SBV. „Sobald das Mitglied in seine SBV-Wohnung eingezogen ist, sind wir im Bestandsmanagement die ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Wir sind ganz nah an unseren Mitgliedern. Wer zu uns kommt, sollte den Kontakt zu Menschen mögen.“

Auszubildende bekommen hier einen Überblick über alle Mieter- und Objektdaten und lernen u. a. die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, z. B. im Fall von Modernisierungsmaßnahmen. Und sie erfahren, wie sie auch in Konflikten für alle Beteiligten eine gute Lösung finden. „Kommunikation steht bei uns an erster Stelle – mit den Mitgliedern, aber auch mit Mitarbeitenden aus den anderen Abteilungen.“

„Ich begleite die Auszubildenden gern. Nachwuchsförderung ist existenziell für uns, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels.“

 

Genossenschaftliche Grundlagen

Michael Frank (*1974) ist 2011 mit der Gründung der Spareinrichtung zum SBV gekommen und hat sie von Anfang an als Leiter verantwortet. Zu seiner Abteilung gehört auch das Mitgliederwesen, wo die Auszubildenden Grundlage und Selbstverständnis einer Genossenschaft kennenlernen: Was bedeutet es, Mitglied in einer Genossenschaft zu sein, und wie wird eine Mitgliedschaft von Seiten der Genossenschaft bearbeitet und betreut? Sozusagen als Bonus bekommen sie über die hauseigene Spareinrichtung zudem Einblicke in das Bankwesen. Sie lernen u. a., wie man Verträge anlegt. In beiden Bereichen steht eine gute Kommunikation im Fokus. „Ich war schon immer ein Kundenmensch. Auch unsere Auszubildenden dürfen sich bei uns im Kundengespräch ausprobieren – natürlich mit Unterstützung.“

Michael Frank ist gelernter Bankkaufmann, hat anschließend berufsbegleitend die Abschlüsse zum Sparkassenfachwirt und zum Sparkassenbetriebswirt absolviert und mit dem Wechsel zum SBV per Fernlerngang noch die Ausbildung zum Immobilienkaufmann nachgeholt. 

„Junge Menschen fachlich, aber auch in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten, ist eine Aufgabe, für die ich mich ganz bewusst und gern entschieden habe.“

 

Arbeiten auf Augenhöhe

John Krieger (* 1976) arbeitet seit 2010 beim SBV, die ersten acht Jahre im Bestandsmanagement. Seit 2018 leitet er die Abteilung Fremdverwaltung und hat auch gleich die Aufgabe des Ausbildungsbetreuers für den Bereich übernommen. „Wir sind ein kleines Team, sitzen alle räumlich zusammen und arbeiten auf Augenhöhe.“ Das gilt auch für die Auszubildenden.

In der Fremdverwaltung gehen sie u. a. mit zu Eigentümerversammlungen, Wohnungsübergaben und Handwerkerterminen. Sie lernen das Wohnungseigentümer- und das Mietrecht kennen und entwerfen erste eigene Schreiben.

John Krieger kennt den SBV schon aus seiner Schulzeit. Damals hat er in der Gartenabteilung gejobbt. Seine Ausbildung hat er dann bei der kommunalen Wohnungsbau Flensburg GmbH absolviert. „Man hat in der Ausbildung auf einmal viel mehr mit anderen Menschen zu tun und wird selbst etwas erwachsener.“ Nach der Ausbildung war er zehn Jahre in Hamburg in der Wohnungswirtschaft tätig, hat nebenbei seinen Immobilienfachwirt gemacht und ist dann mit der Familie zurück nach Flensburg gezogen.

„Der enge Draht zu den Auszubildenden ist mir wichtig. Und dass wir uns – gegenseitig! – Feedback geben.“

 

Die kaufmännische Steuerungszentrale

Jörn Malter (*1975) ist ausgebildeter Bankkaufmann. Zehn Jahre hat er das Firmenkundengeschäft einer Bank betreut. Der SBV war einer der Kunden. 2009 folgte der Wechsel in die Wohnungswirtschaft. Den Abschluss zum Immobilienkaufmann hat er berufsbegleitend nachgeholt. Seit 2012 ist Jörn Malter zudem Bilanzbuchhalter für die Wohnungswirtschaft – seit 2013 stellvertretender Abteilungsleiter des Rechnungswesens und Ausbildungsbeauftragter für den Bereich.

„Das Rechnungswesen ist die kaufmännische Steuerungszentrale.“ Da überrascht es nicht, dass es hier viel um Zahlen und Daten geht. Die Auszubildenden erfassen u. a. Rechnungen, erstellen Tabellen, pflegen Daten in das System ein, führen Statistiken. Sie bekommen Einblicke in die Betriebskostenabrechnung, die Buchhaltung der Fremdverwaltung, die Immobilienfinanzierung und Jahresabschlusserstellung.

In seiner eigenen Ausbildung wurde Jörn Malter gleich am ersten Tag an den Schalter gestellt. „Da habe ich gemerkt: `Jetzt verändert sich was‘. Das war ein großer Schritt.“ 

„Ich möchte das Interesse für diesen wichtigen Unternehmensbereich wecken – und auch der Ansprechpartner sein, wenn einmal etwas nicht gleich rund läuft.“

 

Einblicke in die technische Praxis

Brar Petersen (*1974) ist gelernter Maurer und hat anschließend Bauingenieurwesen studiert. Seit 2006 arbeitet er beim SBV, wo er inzwischen den Bereich Instandhaltung und Modernisierung in der Abteilung Technik leitet.

Eine eigene Technikabteilung – das ist in den Ausbildungsbetrieben für Immobilienkaufleute eher selten. Beim SBV haben die Auszubildenden aber die Möglichkeit, auch einmal in diesen Bereich reinzugucken und die technische Praxis im Wohnungsbau kennenzulernen. Hier erfahren sie u. a., welche Positionen bei einer Modernisierung bedacht werden müssen und mit welchen Preisen jeweils kalkuliert wird. Sie dürfen Materialien sichten, Rechnungen vorprüfen und an Baubesprechungen teilnehmen. 

Die eigene Maurerausbildung hat Brar Petersen gut in Erinnerung – „hart aber schön“. Als Ausbildungsbeauftragter ist er schon einige Jahre im Einsatz.

„Ich habe selbst drei Kinder und arbeite gern mit jungen Menschen zusammen. Wenn es passt, fahre ich mit unseren Auszubildenden auch einmal raus auf eine der Baustellen.“

 

Ihr Ansprechpartner
Matthias Weiß
Abteilungsleiter
Matthias Weiß
0461 31560-170 mweiss@sbv-flensburg.de
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