Praxisfrühstück im "KommRein"

Studentinnen informieren sich über Engagementstrukturen

SBV-Sozialmanager Uwe Treichel hatte angehende Absolventinnen des Masterstudienganges „Prävention und Gesundheitsförderung“ zum Infofrühstück in den SBV-Stadtteiltreff im Stadtnorden eingeladen. „Wir wollen hier eine Anlaufstelle sein, wo jeder einen Ort und andere Ressourcen für sein Engagement findet“, erklärte Treichel.

Dozentin Annika Baum und die Teilnehmerinnen ihres Seminars „Partizipative Praxis der kommunalen Gesundheitsförderung“ zeigten sich positiv überrascht von den Zielsetzungen und Strategien der Sozialarbeit beim SBV. „Wir verstehen den Gesundheitsbegriff nicht nur medizinisch. Strukturen für Angebote an unterschiedliche Zielgruppen zu schaffen und die Identitätsbildung in einem Stadtteil zu fördern, sind aus unserer Sicht daher wichtige Voraussetzungen für kommunale Gesundheitsförderung“, so Baum.

Mit Angeboten wie Erzählcafé und Schreibwerkstatt biete das „KommRein“ zum Beispiel Raum dafür, sich von bedrückenden Erinnerungen „freizuschreiben“, nahm Treichel auf ein regelmäßiges Angebot des Treffs Bezug. Auch die Idee, mit einem veganen Café Menschen, die dazu sonst vielleicht keinen Zugang haben, neue Ernährungsideen vorzustellen, könne gesundheitsfördernd wirken. „Beides sind Angebote, die Besucher eingebracht haben“, betont der SBV-Sozialmanager das Grundprinzip des „KommRein“. „Wir bieten hier keine fertigen Programme, sondern die Rahmenbedingungen dazu, eigene Ideen umzusetzen.“

Vielleicht führt ja auch dieses Frühstückstreffen von Studentinnen und SBV im „KommRein“zu einem weiteren Angebot oder anderen Formen des gemeinsamen Engagements.

 

„Engagierte Stadt“

Flensburg zählt zu den 50 ausgewählten Orten in Deutschland, in denen das bürgerschaftliche Engagement in den kommenden drei Jahren über das bundesweite Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ gefördert wird. Beworben hat sich die SBV-Stiftung Helmut Schumann in enger Abstimmung mit zahlreichen städtischen Abteilungen und diversen anderen gemeinnützigen Organisationen aus Flensburg. Gefördert wird ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Die „Engagierte Stadt“ ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.  

Mehr Informationen zum Netzwerkprogramm unter www.engagiertestadt.de

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