Engagiert in Flensburg

Forum „Flüchtlinge – unsere neuen Nachbarn“

Eines war schnell klar: Dies war kein Startschuss, denn Ehren- wie Hauptamtliche haben bereits in den vergangenen Monaten viel auf die Beine gestellt. Auf dem Forum ging es vielmehr darum, die Strukturen der einzelnen Organisationen, Verbände, Initiativen und offiziellen Anlaufstellen noch besser zu verknüpfen.

An über 20 Tischen wurde im Flensburger Bürgersaal unter anderem zu den Themen  Sprache, Gesundheit, Wohnen, Arbeit, Bildung und Freizeit diskutiert. Themenübergreifend wurde der Ruf nach einer zentralen Stelle hörbar, an der wichtige Adressen von Ansprechpartnern aus den verschiedenen Stellen gebündelt werden.

In vielen Gesprächsrunden wurden zudem bestehende und neu aufzubauende Begleitprogramme diskutiert. Ob Mentoren, Paten oder Mittler – sowohl Geflüchtete als auch Betriebe, Wohnungsunternehmen oder Nachbarn können profitieren von solchen Projekten.

Oberbürgermeister Simon Faber zog eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Aktivitäten und betonte: „Das Forum leistet einen wertvollen Beitrag, das Zusammenspiel zwischen Ehrenamt und Hauptamt in Flensburg weiter zu verbessern. Gemeinsam braucht es einen langen Atem für eine gelingende Integration.“

Zum Thema Wohnen positionierte sich Raimund Dankowski. „Menschen mit Migrationshintergrund zählen seit jeher zu unseren Mitgliedern. Sie sind Teil unserer Nachbarschaften. Das kennen wir. Das klappt gut!“, betonte der Vorstandsvorsitzende der SBV eG. Besonders sei nun lediglich die Zahl der Menschen, die gekommen sind und bleiben wollen. „Dieses Bleiben wollen wir organisieren“, so Dankowski weiter. Der SBV habe daher in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Neubauprojekte angestoßen. „Das geht nicht von heute auf morgen, aber wir legen gerade noch `einen obendrauf`, damit genug bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen zur Verfügung steht – nicht nur für Flüchtlinge.“ Angesichts der vielen engagierten Menschen, die er in dieser Veranstaltung kennengelernt hat, zeigte er sich überzeugt davon, dass Flensburg die anstehenden Herausforderungen durch die vielen Neubürger bewältigen werde.

Auf die Notwendigkeit des kontinuierlichen Dialoges aller Akteure wies IHK-Präsident Uwe Möser hin: „Wir müssen im Interesse der Betroffenen Netzwerke knüpfen, Synergien schaffen und gemeinsam beständig daran arbeiten, die Menschen in unsere Gesellschaft und Wirtschaft zu integrieren. Auf lange Sicht werden sich dann auch für den Arbeitsmarkt positive Effekte ergeben.“

Zum Abschluss der Veranstaltung zog Moderator Carsten Roeder eine positive Bilanz. Eine Fortsetzung der Dialogreihe ist für den 20. September geplant.

Gefördert wurde das Forum durch das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“. Die „Engagierte Stadt“ ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen zum Netzwerkprogramm: www.engagiertestadt.de

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