Die Pläne für die Bebauung an der Bahnhofstraße liegen vor, die Entscheidung für die Architekten sind gefallen: Umgesetzt werden die Entwürfe des Kopenhagener Architekturbüros ADEPT Aps; Partnerbüro vor Ort ist die Asmussen & Partner GbR aus Flensburg. SBV-Vorstandsvorsitzender Raimund Dankowski: „Die Entwürfe eröffnen uns die einmalige Chance, das Stadtbild an dieser wichtigen Stelle zwischen Bahnhof und Fußgängerzone mit hohem kreativen Niveau neu zu gestalten – und zu prägen.“
Die Skizzen zeigen zur Bahnhofstraße und Helenenallee hin eine Häuserfassade mit Backsteinfronten in unterschiedlichen Rottönen und im Innenhof viel Platz für Privatgärten sowie eine gemeinschaftliche Nutzung durch Mieter und Mitglieder. Mit ihrem Entwurf wollen die Kopenhagener Architekten von ADEPT Aps eigenen Aussagen nach die Grundlage für eine „neue Identität für die Südstadt“ legen.
Das gesamte geplante Wettbewerbsgebiet ist in drei Bauabschnitte unterteilt und umfasst rund 1,3 ha. Geplant sind insgesamt über 100 teilweise öffentlich geförderte Wohnungen in unterschiedlichen Größen, Gewerbeflächen und Tiefgaragenstellplätze.
Im Eigentum des SBV ist bereits ein Drittel der zu bebauenden Grundstücksfläche (vom Studentenwohnheim vividomo über die Ecke Munketoft/Bahnhofstraße bis zur Fahrschule Simonsen). Dieses Gebiet entspricht dem ersten Bauabschnitt (Abschnitt A). Hier will der SBV nach jetzigem Stand unter anderem rund 40 Wohnungen unterschiedlicher Größe, Gewerbeflächen und Tiefgaragenplätze bauen. Die Investitionen für die Umsetzung liegen hier bei rund 8,25 Millionen Euro.
Hinsichtlich des Bauabschnittes B finden weitere Ankaufsgespräche mit dem Grundstückeigentümer statt. Für den Bauabschnitt C liegt eine Absichtserklärung der Stadt Flensburg zum Verkauf des Grundstückes an den SBV vor. „Auch für das im Planungsgebiet liegende Gelände der Fahrschule Simonsen hoffen wir weiterhin auf eine Einigung mit dem jetzigen Eigentümer“, erklärt der SBV-Vorstand.
Sollten alle drei Abschnitte wie geplant umgesetzt werden, liegen die Investitionskosten voraussichtlich bei rund 25 Millionen Euro